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Bundesinitiative
DAHEIM STATT HEIM e.V.
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Nie wieder!

Foto: Kranz der Bundesinitiative Daheim statt Heim

28.01.2014
An der bewegenden Gedenkveranstaltung für die Opfer der NS-Euthanasie-Verbrechen anlässlich der Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz  am gestrigen 27. Januar nahm Silvia Schmidt, Vorsitzende der Bundesinitiative  Daheim statt Heim, teil.

An dem Gedenkort, Tiergartenstraße 4, in Berlin hat die Bundesinitiative Daheim statt Heim, zusammen mit vielen Politikern, Betroffenen und anderen Vereinen eine Schweigeminute eingelegt und mit einem Kranz der Opfer gedacht. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, leitete mit bewegenden Worten die Schweigeminute ein.

Von den Rednern der Gedenkveranstaltung wurde darauf hingewiesen, dass die Namen der Opfer in Gedenkschriften oder wissenschaftlicher Literatur nicht genannt oder anonymisiert wurden. Wegen einer bestehenden gesetzlichen Regelung zum vermeintlichen Schutz der Angehörigen bleiben bis heute viele Opfer namenlos.

Silvia Schmidt, Vorsitzende der Bundesinitiative Daheim statt Heim e. V., stellte klar: „Nie wieder dürfen solche Verbrechen an der Menschheit begangen werden! Ganze Generationen wurden durch die Nazis getötet. Aber auch nach 1945 fanden die Überlebenden und Angehörigen wenig Unterstützung. Schlimm genug, dass die Opfer nach dem Krieg nicht entschädigt wurden. Es ist umso  unglaublicher, dass man Ihnen kein namentliches Angedenken setzen kann!

Zur Durchsetzung der nationalsozialistischen Ideologie (Eugenik) wurden in Deutschland zwischen 1939 bis 1945 Massenmorde an Kranken und Menschen mit Behinderung durchgeführt. In etwa 70.000 Menschen mit Behinderung wurden in sogenannten Tötungsanstalten hingerichtet. Am gestrigen Tag gedachte man deutschlandweit der Opfer der Euthanasieverbrechen.

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