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Filmtipp: Gabrielle - (k)eine ganz normale Liebe

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16.05.2014
„Gabrielle – (K)eine ganz normale Liebe“ ist eine empfehlenswerte Love-Story der Regisseurin Louise Archambault über eine Liebe zweier Menschen mit Behinderungen.  Neben der romantischen Beziehung geht es um den Kampf um Teilhabe und Selbstbestimmung  von Menschen mit Behinderungen. Der Film bricht Tabu-Themen und zeigt mit welchen Schwierigkeiten, Vorurteilen und Diskriminierungen Menschen mit Behinderungen kämpfen.

Gabrielle ist eine junge, musikbegeisterte Frau und hat das Williams-Beuren-Syndrom (WBS)1. In ihrer Therapiegruppe singt sie in einem Chor und lernt dort ihre große Liebe, Martin, kennen. Martin hat ebenfalls eine geistige Behinderung. Er und Gabrielle kommen sich näher und wollen eine ganz normale Beziehung führen. Aber das trifft nicht bei jedem auf Akzeptanz. Die Mutter von Martin möchte die Liebe unterbinden. Sie vertritt die Meinung, dass die beiden nicht in der Lage seien, eine Beziehung selbstbestimmt zu führen. Sie verhindert  den weiteren Kontakt. Gabrielle und Martin wiedersetzen sich dem Verbot der Mutter und streiten für ein gemeinsames und selbstbestimmtes Leben.



1 Das Williams-Beuren-Syndom ist ein seltener genetischer Defekt. Das Syndrom weist unterschiedliche Symptome auf, zum Beispiel kognitive Behinderung, Kleinwüchsigkeit, Herzfehler, Fehlbildungen usw.

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