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Bundesinitiative
DAHEIM STATT HEIM e.V.
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Europäischer Protesttag

29.04.2015


Berlin, den 28. April 2015

 

Gemeinsame Pressemitteilung anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

 

Zahlreiche Politiker und Persönlichkeiten unterstützen den Protesttag

Am 05. Mai veranstalten der Berliner Behindertenverband e.V., die „Bundesinitiative Daheim Statt Heim“ und der „Sozialverband Deutschland - Landesverband Berlin-Brandenburg“ eine Protestveranstaltung. Das Motto der Veranstaltung lautet dieses Jahr „Aufzug statt Auszug“ und findet anlässlich des „Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ statt. Siehe hierzu auch den Aufruf.

 

Zahlreiche Persönlichkeiten haben hierzu im Vorfeld bereits ihr Kommen zugesagt. Beim Auftakt vor dem Bundeskanzleramt (11.00 Uhr) werden Verena Bentele, Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Silvia Schmidt (Vorsitzende Bundesinitiative Daheim Statt Heim e.V.) und Dominik Peter, (Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes e.V.) sprechen.

 

Für die Abschlusskundgebung (12.00 - 13.00 Uhr) am Brandenburger Tor werden folgende Politiker erwartet:Kerstin Tack, MdB (SPD), Corinna Rüffer, MdB (Die Grünen), Uwe Schummer, MdB (CDU/CSU) und Katrin Werner, MdB (DIE LINKE).

Zudem wird der Sprecher des Deutschen Behindertenrats (Kurzform DBR), Dr. Ilja Seifert, anwesend sein. Im DBR haben sich über 140 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis vereinigt. Es repräsentiert mehr als 2,5 Millionen Betroffene.

 

Mit der Protestveranstaltung wollen die beteiligten Verbände auf ihre wesentlichen Forderungen an die Landes- und Bundespolitik aufmerksam machen. Dies sind unter anderem:

 

  • die Veränderung aller Bauordnungen, damit die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention endlich umgesetzt werden;
  • ein städtebauliches Förderprogramm zur Beseitigung von bestehenden Barrieren im öffentlichen Raum. Komplette Umsetzung des längst überfälligen Zwei-Sinne-Prinzips;
  • ein Umdenken beim Denkmalschutz, der die verbrieften Menschenrechte von Menschen mit Behinderung seit vielen Jahren mit Füßen tritt;
  • endlich ein sinnvolles und stimmig finanziertes Bundesteilhabegesetz;
  • Wahrnehmung der Interessen von Menschen mit Behinderungen durch öffentliche Kampagnen von Bund, Ländern und Kommunen, insbesondere für keine Barrieren auf dem Arbeitsmarkt.

 

Pressekontakt:

Karsten Häschel (Bundesinitiative Daheim Statt Heim e.V.):
Mobil 0151-400 48 207

Dominik Peter (Berliner Behindertenverband e.V.)
Tel.: 030/61288771, Mobil: 0176 55622886.

 

Weitere Informationen unter: www.berliner-behindertenzeitung.de

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